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11.05.2010
Haaranalyse beweist: Rennpferd starb an Arsenvergiftung
Fast 80 Jahre nach dem mysteriösen Tod des berühmten australischen Rennpferdes haben Wissenschaftler jetzt die Ursache gefunden: Phar Lap starb an einer Arsenvergiftung.
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 | Phar Lap starb an einer Arsenvergiftung.
Bild: Wikipedia |
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Der Vollblüter Phar Lap war bereits zu Lebzeiten eine Legende und zählt auch heute noch zu den besten Rennpferden aller Zeiten. Das „australische Wunderpferd" gewann unzählige große Rennen, unter anderem 1930 den „Melbourne Cup“. Nach einem triumphalen Sieg im hochdotierten Rennen „Agua Caliente Handicap“ in Mexiko kam zwei Jahre später das plötzliche Ende. Auf einer Ranch im kalifornischen Menlo Park bekam Phar Lap hohes Fieber und starb innerhalb weniger Stunden qualvoll. Eine Autopsie zeigte damals, dass die inneren Organe entzündet waren – für viele Anlass, über eine Vergiftung zu spekulieren. Diese Vermutung haben nun die beiden Wissenschaftler Ivan M. Kempson von der Academia Sinica in Taiwan und Dermot A. Henry vom Museum Victoria in Australien bestätigt. Da Phar Lap nach seinem Tod präpariert und ausgestopft im Museum ausgestellt wurde, war es für die Forscher nicht schwer, an Haarproben von ihm zu gelangen. Bei den Untersuchungen konnte eine stark erhöhte Konzentration von Arsen nachgewiesen werden – ein deutliches Indiz für eine Vergiftung mit dem Halbmetall. Durch den Befund ist jetzt zwar die Todesursache geklärt, aber wie das Gift in Phar Laps Körper kam, ob durch eine vorsätzliche Vergiftung oder der Überdosis eines damals gängigen arsenhaltigen Mittels zur Leistungssteigerung, wird wohl ewig ein Geheimnis bleiben. - md -
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