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20.04.2010

Pferdeseuche in Bayern

Im bayerischen Mindelheim (Landkreis Unterallgäu) ist Ende März ein neuer Fall der Equinen Infektiösen Anämie aufgetreten.

Dr. Karin Schwabenbauer, die oberste Veterinärin des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz,  meldete den Ausbruch der Tierseuche vergangene Woche an das Internationale Tierseuchenamt (OIE) in Paris. Ein Pferd wurde demnach positiv auf die Equine Infektiöse Anämie getestet und musste vom zuständigen Amtstierarzt eingeschläfert werden. 15 weitere Pferde, die mit dem erkranken Tier im gleichen Stall standen, stehen zurzeit unter Quarantäne.
 
Die Infektiöse Blutarmut der Einhufer ist eine Viruserkrankung, die für den Menschen ungefährlich ist. Übertragen wird die Krankheit hauptsächlich von Insekten, direkte Kontakte von Pferd zu Pferd sind sehr selten. Die Symptome sind sehr allgemein, oft leiden die Pferde unter Fieber, Mattigkeit und Ödemen an den Beinen. Bei einem Ausbruch der Krankheit muss unverzüglich das zuständige Veterinäramt unterrichtet werden. Infizierte Tiere müssen getötet werden.
 
- md -



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