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07.04.2010
Führerloser Fiaker rast durch Wien
Schreck am Ostersonntag: Ein führerloser Fiaker sorgte in der Wiener Innenstadt für Aufregung.
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 | Ein Fiaker vor dem Wiener Stephansdom.
Bild: Tempermeister/Pixelio |
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Durch den Straßenverkehr erschreckt, war das Gespann am Fiakerstandplatz vor dem bekannten Albertina-Museum in Panik geraten und davongaloppiert. Zu dem Zeitpunkt war der Kutscher kurz abgestiegen, um seine Pferde zu versorgen. Er nahm sofort mit dem Gespann eines Kollegen die Verfolgung seiner Kutsche auf. Auf der Flucht beschädigte der Fiaker zwei Autos. Durch die Kollision mit dem zweiten PKW kam die Kutsche zum Stehen, und der Gespannführer konnte die Pferde einfangen. Eines der Tiere verletzte sich bei dem Unfall im Halsbereich und musste tierärztlich versorgt werden. An den Fahrzeugen entstand ein leichter Sachschaden. Immer wieder kam es in den letzten Jahren zu Unfällen mit Fiakern. Österreichische Tierschützer sehen darin einen Beweis, dass die Pferde dem Stress auf den Straßen Wiens nicht gewachsen sind und durch kleinste Zwischenfälle in Panik geraten. Bei einer Polizei-Kontrolle im vergangenen August musste so beispielsweise die Hälfte der überprüften Gespanne wegen ihres schlimmen Zustandes zur Anzeige gebracht werden, die meisten davon wegen zum Teil gravierenden Verstößen gegen das Tierschutzgesetz.
- md -
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