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01.04.2010
Hunderte Tiere verhungern in Naturschutzgebiet
Mehrere Hunderte von Tieren sind im niederländischen Naturschutzgebiet Oostvaardersplassen im vergangenen Winter verhungert. Das Parlament in Den Haag hat jetzt deshalb beschlossen, die Pferde, Hirsche und Rinder dort zuzufüttern.
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 | Eines von 226 toten Konik-Pferden.
Bild: www.oostvaardersplassen-sterfte.nl. |
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226 tote Konik-Pferde, 141 tote Rinder und 574 tote Hirsche: Die Zustände in dem Naturschutzgebiet in der Nähe des Ijsslmeeres waren bereits im Winter 2009 so dramatisch, dass eine Gruppe von Tierfreunden nicht weiter tatenlos zusehen konnte. Auf ihrer Webseite www.oostvaardersplassen-sterfte.nl. (Oostvaardersplassen stirbt) veröffentlichten sie schockierende Bilder und Videos, die die tierunwürdige Wirklichkeit in dem Naturschutzgebiet zeigen. Die Tierschützer kritisieren besonders die große Anzahl an Tieren auf dem Gebiet. So müssen sich 1.171 Pferde, 548 Rinder und 2.172 Rothirsche auf einer Grünfläche von knapp 2.200 Hektar die Nahrung teilen. Besonders nach dem kalten und langen Winter 2010 könnten deshalb noch mehr Tiere verhungern sein als im Jahr davor. Zahlen liegen hier aber noch nicht vor. Für die Zukunft hat das Engagement der Tierschützer nun endlich Erfolg gehabt. Durch die Veröffentlichungen auf ihrer Webseite wurde der Druck auf die Politik jetzt offenbar so groß, das sich das niederländische Parlament entschied, die Tier im Naturschutzgebiet zuzufüttern. - md - |