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Der chinesische Archäologe Yuan Jing untersuchte die 636 Tiere umfassende Armee und kam zu dem Ergebnis, dass 520 der Skulpturen zwar einen Schlauch, jedoch keine Hoden hatten. Die restlichen 116 Pferde zeigten keine Veränderungen im Genitalbereich. „Diese Erkenntnis kann uns neue Hinweise darüber geben, wie unruhige Pferde damals von Menschen gezähmt wurden, um dann auf dem Schlachtfeld eingesetzt zu werden“, so Yuan. Dass vor 2000 Jahren nicht nur Terrakotta-, sondern auch schon lebende Pferde kastriert wurden, müssen die Archäologen allerdings noch beweisen. Dazu laufen aktuell schon Untersuchungen an Skelett-Überresten aus dieser Zeit.
Die Terrakottaarmee ist Teil des Mausoleums von Qin Shihuangdi, dem ersten Kaiser von China (247 bis 210 v. Chr.) und liegt in der chinesischen Provinz Shaanxi. Entdeckt wurde die Anlage im März 1974 von Bauern, die zufällig an dieser Stelle einen Brunnen bohren wollten. Seit 1987 gehört das Mausoleum zum Unesco-Weltkulturerbe und ist eine der größten chinesischen Touristenattraktionen. - md -
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