PEGASUS- Das Pferdemagazin - zurück zur Startseite
HOME KONTAKT SITEMAP IMPRESSUM DATENSCHUTZ FAQ

ANMELDUNG Kd-Nr.: PLZ:  

SUCHE:  
RASSEN
HALTUNG & FÜTTERUNG
AUSBILDUNG
TESTBERICHTE
TERMINE
SERVICE
PEGASUS-CLUB
ADRESSEN
FACHHANDEL
PARTNER

Schweiz  Sie befinden sich hier: -> HOME  - STARTSEITE

Wechseln zu -> EU  

Druckversion

Druckversion

04.03.2010

Kastrationen bereits vor 2000 Jahren?

Die Pferde der berühmten 2000 Jahre alten Terrakottaarmee in China waren zu einem großen Teil Wallache. Dies lässt vermuten, dass auch „echte“ Pferde bereits damals kastriert wurden.

Terrakottaarmee
Die Pferde der berühmten 2000 Jahre alten Terrakottaarmee in China waren zu einem großen Teil Wallache.

Bild: Wikipedia

Der chinesische Archäologe Yuan Jing untersuchte die 636 Tiere umfassende Armee und kam zu dem Ergebnis, dass 520 der Skulpturen zwar einen Schlauch, jedoch keine Hoden hatten. Die restlichen 116 Pferde zeigten keine Veränderungen im Genitalbereich. „Diese Erkenntnis kann uns neue Hinweise darüber geben, wie unruhige Pferde damals von Menschen gezähmt wurden, um dann auf dem Schlachtfeld eingesetzt zu werden“, so Yuan.

Dass vor 2000 Jahren nicht nur Terrakotta-, sondern auch schon lebende Pferde  kastriert wurden, müssen die Archäologen allerdings noch beweisen. Dazu laufen aktuell schon Untersuchungen an Skelett-Überresten aus dieser Zeit.
 
Die Terrakottaarmee ist Teil des Mausoleums von Qin Shihuangdi, dem ersten Kaiser von China (247 bis 210 v. Chr.) und liegt in der chinesischen Provinz Shaanxi. Entdeckt wurde die Anlage im März  1974 von Bauern, die zufällig an dieser Stelle einen Brunnen bohren wollten. Seit 1987 gehört das Mausoleum zum Unesco-Weltkulturerbe und ist eine der größten chinesischen Touristenattraktionen. 
 
- md -
 



JETZT IM HANDEL:
PEGASUS Nr. 09/2010

NÄCHSTES HEFT:
ab 22.09.2010 im Handel

ABONNIEREN

INSERIEREN

HEFT-ARCHIV

KLEINANZEIGEN LESEN

MEDIADATEN