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„Die Unterschiede zwischen den Pferdrassen sind nicht so groß, wie es im ersten Augenblick für manchen scheint“, erklärt der Hannoveranerzüchter Dr. Lührs-Behnke sein auf den ersten Blick ungewöhnliches Engagement beim Quarter-Verband. „Die Aufgaben und Probleme des Züchters sind rasseübergreifend meist sehr ähnlich, auch wenn die Zuchtziele in den Verbänden teilweise unterschiedliche Schwerpunkte haben. Fast allen gemein ist aber, dass ein charakterlich einwandfreies, gesundes und ausbalanciertes Gleichgewichtspferd für den Reitsport gezüchtet werden soll.“„ Der 37-Jährige stammt aus einer Familie, die schon seit Generationen erfolgreich Hannoveraner züchtet. So stammt beispielsweise das EM-Pferd von Dressurreiterin Susanne Lebek, der 14-jährige Hengst Potomac, aus seinem Stall. „Das Thema Pferdezucht interessiert mich seit Ewigkeiten und war auch entscheidend für meinen Entschluss, Landwirtschaft zu studieren“, so Dr. Lührs-Behnke. „Die Neugier und das Interesse auch an anderen Pferderassen wurde durch die Studien-, Berufs- und Promotionszeit immer größer.“ Nach seiner Diplom- und Doktorarbeit, in denen er sich mit der hannoverschen Dressurpferdezucht beziehungsweise den Zuchtwertschätzungen in der deutschen Reitpferdezucht beschäftigte, übernahm Dr. Lührs-Behnke den Hof und die Pferdezucht seiner Eltern im niedersächsischen Verden. Aufgrund einer neuen Konstellation auf dem landwirtschaftlichen Betrieb habe er aber nun die Zeit gehabt, einer anderen Tätigkeit nachzugehen. Die Stelle als Teilzeit-Zuchtleiter bei der DQHA kam ihn da grade recht. - md -
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