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08.02.2010

Hunderttausende tote Pferde in der Mongolei

Wegen des ungewöhnlich harten Winters sind in der Mongolei bereits 1,7 Millionen Tiere, darunter Pferde, Schafe, Ziegen und Kamele, verendet.

Pferd in der Mongolei
Wegen der extremen Kälte sind bereits viele Pferde in der Mongolei verendet.

Bild: Pixelio

Die UNO-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) befürchtet, dass damit die Lebensgrundlage von zehntausenden Hirten-Familien ernsthaft gefährdet ist. Bei länger anhaltenden extremen Temperaturen von bis zu minus 50 Grad seien weitere vier Millionen Tiere vom Kälte- und Hungertod bedroht. Außerdem müssten viele Viehhalter noch die Folgen eines langen, trockenen Sommer verkraften. Die FAO rechnet damit, dass in den nächsten drei Monaten sechs Millionen US-Dollar Hilfe für die Menschen benötigt werden. Der wirtschaftliche Schaden beträgt schon jetzt 62 Millionen US-Dollar.
 
Von den 2,7 Millionen Mongolen lebt rund ein Drittel ausschließlich von der Tierzucht und hält 43 Millionen Stück Vieh.
 
- md -

 



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