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Dynamisch und ausdrucksstark – so lassen sich die Exponate von Marini charakterisieren. Aus über drei Jahrzehnten stammen die Radierungen und Lithographien, die ausschließlich Pferde und Reiter zum Motiv sind. Ihre Darstellung steht bei dem Künstler für Mythos und Wirklichkeit, Schönheit und Verderben, Tapferkeit und menschliches Versagen. Die unruhigen, sich aufbäumenden Pferde mit ihren stürzenden Reitern symbolisieren für Marini die Frage nach der Existenzberechtigung des Menschen. Marino Marini erhielt viele international namhafte Kunstpreise wie etwa den ersten Preis für Skulptur der Biennale in Venedig und ist heute in vielen bedeutenden Museumssammlungen auf der ganzen Welt vertreten. Seit 1973 wird der Künstler in Florenz mit einem Marini-Museum gewürdigt. - md - Ausstellung in der Galerie Boisserée vom 03.02. – 06.03.2010 (11.02.–16.02.10 geschlossen) Galerie Boisserée Drususgasse 7-11 D - 50667 Köln (Nähe Dom, WDR, Wallrafplatz und Museum für Angewandte Kunst) Telefon: 0221-2578519, Telefax: 0221-2578550 |