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22.12.2009

Finanzierung der Reining-WM unsicher

Im September 2010 finden im amerikanischen Kentucky die Weltreiterspiele statt. Ob die deutsche Reining-Nationalmannschaft dabei sein wird, ist allerdings noch fraglich.

Pete Perkio
Pete Perkio aus Finnland bei der Reining EM in Kreuth 2008.

Einen hohen fünfstelligen Betrag koste die Teilnahme der deutschen Reiner an den Meisterschaften in den USA, so die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN). Die Finanzierung ist bei weitem nicht gesichert, da Reining nicht, wie die olympischen Disziplinen Springen oder Dressur, von der Sportförderung der Bundesregierung unterstützt wird. Die deutschen Westernverbände Deutsche Quarter Horse Association (DQHA), National Reining Horse Association (NRHA), Erste Westernreiter Union (EWU) und der Paint Horse Club Germany (PHCG) setzen nun auf Eigeninitiative und haben eine Spendenaktion für Kentucky  ins Leben gerufen.

Dabei gehen DQHA, NRHA und EWU mit gutem Beispiel voran und geben als Grundstock jeweils 1000 Euro für die Aktion. Alle weiteren Spender werden namentlich in einem Spendenticker auf den Webseiten der Verbände erwähnt. Das gesammelte Geld kommt später in den Fördertopf des Deutschen Olympia-Komitees für Reiterei (DOKR) für die Reining-Reiter. Hieraus werden die Teilnahme an internationalen Championaten wie Welt- und Europameisterschaften finanziert.
 
- md -
   
 

Rudi Kronsteiner
Rudi Kronsteiner mit Smart Spook


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