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16.12.2009
Pferd und Feuerwerk
Silvester steht vor der Tür, und damit wird auch das Thema Feuerwerk wieder aktuell. Was es dabei für Pferde- und Stallbesitzer zu beachten gibt, lesen Sie hier:
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 | Silvester-Feuerwerk - Spass für die Menschen aber Stress fürs Pferd.
Bild: Pixelio/ Barnebeck |
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1. Stall- oder Koppelplatz checken: Wo stehen Ihre Pferde zwischen Weihnachten und Neujahr, sind belebte Plätze in der Nähe? Da es dort zu großen Menschenansammlungen kommen kann, die beim Umgang mit Feuerwerk nicht unbedingt Rücksicht auf die Pferde nehmen, sollten Sie die Tiere in dieser Zeit besser auf eine andere Weide oder in den Stall stellen. Bitten Sie vielleicht Ihre Nachbarn in der Strasse, ob sie die Knallerei etwas reduzieren könnten und verschließen sie Luken und Fenster zum Lager von Heu und Stroh. 2. Das Gewohnheitstier: Lassen Sie Ihr Pferd in der Silvesternacht möglichst in seiner gewohnten Umgebung, in der es sich am wohlsten und sichersten fühlt. Wenn es also normalerweise 24 Stunden am Tag auf der Weide oder im Offenstall steht, dann behalten Sie das bei. Eine ungewohnte Umgebung bringt immer noch zusätzlichen Stress. 3. Sicherstellen: Machen Sie die Umgebung, in der Ihr Pferd die Nacht verbringen soll, sicher: Im Stall sollten beispielsweise keine spitzen Gegenstände wie Mistgabeln herumliegen, der Weidezaun sollte an jeder Stelle hundertprozentig lückenfrei sein und Strom gut leiten. 4. Wer bin ich, und wo gehöre ich hin?: Stellen Sie sicher, dass Ihr Pferd identifizierbar ist. Für den Fall, dass es ausbüxen sollte und keinen Microchip hat, befestigen Sie beispielsweise einen Zettel mit Telefonnummer und Wohnort an seiner Decke. 5. Geteiltes Leid ist halbes Leid: Ideal ist es, wenn Ihr Pferd mit Artgenossen zusammenstehen kann oder sie im Stall wenigstens in seiner Nähe hat. Mit Freunden lebt es sich leichter, gerade in Notzeiten. Wenn die anderen Pferde auch noch ruhig auf die Knallerei reagieren, ist das umso besser. Übrigens: Ausreichend Heu und Kraftfutter haben sich als eine gute Ablenkung bewährt, denn Fressen beruhigt. 6. Polizeierprobt: Für Rudolf Liller, Reitlehrer der hessischen Polizeireiterstaffel in Frankfurt am Main, ist fast jede Woche Silvester: Aus Trainingszwecken knallt, blitzt und qualmt es auch mal ordentlich in der Reithalle – zum Wohle der Pferde. „Wir gewöhnen sie hier an Situationen, die ihnen draußen passieren können.“ Denn wer mehr kennt, erschrickt weniger. „Vertrauen“ lautet sein Geheimrezept, denn wer sich vertraut, der meistert auch die kritischsten Situationen. Tipps der PEGASUS-fs-Redaktion in der Dezember-Ausgabe.
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