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04.012.2009
Zollernalbkreis: Pferd mit „Ansteckender Blutarmut“ infiziert
Über Monate hinweg Fieber, ohne dass eine Ursache zu erkennen gewesen wäre – im baden-württembergischen Zollernalbkreis stellte kürzlich ein Pferd Tierarzt und Besitzerin vor Rätsel. Bis ein Bluttest Licht ins Dunkel brachte:
Das Pferd hatte sich mit dem Erreger der Infektiösen Anämie infiziert, einer virusbedingten Erkrankung des Blutes und der blutbildenden Organe infiziert, die unter anderem mit punktförmigen Blutungen in den Schleimhäuten einhergeht. Wegen der grossen Ansteckungsgefahr ist die Infektiöse Anämie als anzeigenpflichtige Tierseuche eingestuft, erkrankte Pferde müssen umgehend eingeschläfert werden. Rund um den betroffenen Bestand im Zollernalbkreis errichteten die Behörden ausserdem eine 45-tägige Sperrzone, innerhalb derer alle Pferde auf das Virus getestet wurden. „Bislang ist kein neuer Verdachtsfall bekannt geworden“, sagt Dr. Gabriele Wagner, die Leiterin des Veterinäramts Zollernalbkreis. Allerdings standen bei Redaktionsschluss Anfang Dezember einige Testergebnisse noch aus. - red -
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